Dank der seit ihrer Gründung im April 1996 umgesetzten Finanzierungsstrategie gemäß den durch den Verwaltungsrat definierten Emissionsgrundsätzen zählt die CADES nunmehr zu den erstrangigen internationalen Emittenten. Die Erweiterung ihres Aufgabenbereichs untermauerte den Status der CADES als Benchmarkemittent. Dank ihrer guten Positionierung auf dem Markt konnte sie die Konsolidierung der Verbindlichkeiten fortsetzen, von denen 31. Januar 2005/200465,8 % auf mittel- und langfristige Finanzierungen entfielen.
Im Jahre 2005 wird eine Emission von 2,3 Milliarden € fällig. Daneben erfolgt die letzte Zahlung an den Staat in Höhe von 3 Milliarden €.
In den ersten Monaten des Jahres dürfte die CADES damit beginnen, einen Teil der kürzlich aufgenommenen kurzfristigen Verbindlichkeiten im Zuge der Auflegung von mittel- und langfristigen Schuldtiteln umzuwandeln.
Im Januar begab sie eine neue Tranche 10-jährige Anleihen Fälligkeit 2015 mit einem Volumen von 3 Milliarden €.
Sobald die Nachfrage seitens der Investoren ausreicht, um den Erfolg der Auflegung sowie des Handels am Sekundärmarkt zu gewährleisten, wird die CADES weiterhin alle Chancen zur Emission von Wertpapieren in anderen Standardlaufzeiten nutzen, d.h. 5 und 15 Jahre.
Auch eine Aufstockung der bestehenden Tranchen gehört zu den Optionen, sobald die Nachfrage durch den Markt gesichert ist und eine derartige Maßnahme nicht die Wertentwicklung der entsprechenden Wertpapiere belastet.
Im Rahmen des verabschiedeten Emissionsprogramms von insgesamt 39 Milliarden € plant die CADES die Auflage eines Volumens von 10 bis 15 Milliarden € in festverzinslichen sowie von 2 bis 5 Milliarden € in inflationsindexierten Schuldtiteln am Euro-Bondmarkt.
Im Juli 2004 wurden zwei umfangreiche Anleiheemissionen fällig. Zum einen eine Emission in niederländischen Gulden 6,375% im Gegenwert von 950 Millionen €, zum anderen eine Euro-Benchmarkanleihe 3,375% mit einem Nennwert von 3 Milliarden €.
In Anbetracht dieser Rückzahlungen, der Bekanntmachung des neuen Gesetzes vom 13. August 2004, der CRDS-Einnahmen in Höhe von schätzungsweise 4,85 Milliarden € sowie der noch zu leistenden Zahlungen an den Staat und an die diversen Kassen der Sozialversicherung (4,1 Milliarden €), belief sich das Emissionsprogramm 2004 auf insgesamt 41 Milliarden €.
Im Jahr 2004 traf die CADES ihre Finanzierungsentscheidungen in Abhängigkeit von den Marktbedingungen sowie von der Nachfrage der Endinvestoren. Dabei verlor sie nie die fünf strategischen Hauptschienen aus den Augen:
Die CADES lancierte Ende Juni eine neue Euro-Benchmarkanleihe, Laufzeit 2009. Im Zuge der hohen Nachfrage konnte das Volumen bereits bei Auflegung auf 3 Milliarden € aufgestockt werden.
Der wesentliche Anteil der Emissionen konzentrierte sich auf das letzte Quartal. Dabei legte die CADES allerdings die genauen Emissionsdaten vor allem jeweils mit Blick auf die Markttiefe und Nachfrage der Investoren nach Instrumenten fest, die im angebotenen Laufzeitenbereich eingesetzt werden können.
In diesem Sinne erfolgte die Schaffung zweier neuer festverzinslicher, auf den Euro lautender Tranchen, Laufzeit 10 Jahre (4% 25. Oktober 2004) im Umfang von 4 Milliarden € sowie Laufzeit 15 Jahre (4% 25. Oktober 2019) im Umfang von 3 Milliarden €. Im Übrigen wurde auch eine neue, an die französische Inflation indexierte Tranche mit Fälligkeit 2019 aufgelegt und bereits einmal aufgestockt, wodurch das Volumen auf 1,3 Milliarden € stieg.
Die CADES konnte auf diese Weise die Investoren überzeugen, dass ihr Zugang zu verschiedenen Liquiditätsquellen mehr als ausreicht, um ihren Bedarf an kurzfristiger Liquidität in vollem Umfang zu decken.
Die CADES kann folglich mit Gelassenheit und ohne Zeitdruck auf den Rentenmärkten agieren und hinsichtlich der Laufzeiten, Währungen und Volumen jeweils die optimalen Bedingungen bieten.
Die CADES konnte die äußerst kräftige Nachfrage nach an die französische Inflation indexierten Anleihen (ex-Tabak) erfolgreich nutzen. Neben den beiden Anleihen mit Fälligkeit 2013 und 2006 konnte 2002 eine dritte Tranche aufgelegt werden (Fälligkeit 2011), die regelmäßig aufgestockt wird. Ende 2003 belief sich der im Umlauf befindliche Bestand dieser Emissionen auf 3,7 Milliarden € für die 3,80% 2006, auf 2,55 Milliarden € für die 3,40% 2011 sowie auf 2,3 Milliarden € für die 3,15% 2013.
Paradoxerweise bietet die Anhebung der jährlichen Zahlungen an den Staat und die Sozialversicherungskassen der CADES die Möglichkeit, bei größeren Volumina präsent zu sein und so die Liquidität ihrer im Umlauf befindlichen Wertpapiere zu verbessern.
In einem zunehmend schwierigeren Umfeld garantieren das ausgezeichnete Rating (AAA) sowie der Cooke-Ratio von 0% der CADES Finanzierungskosten, die zu den niedrigsten am Markt gehören und lediglich einige Basispunkte über denen der Staatsanleihen liegen.
Die Emissionsstrategie der CADES fokussiert auf der fortgesetzt hohen Fortschreibung der Liquidität ihrer Wertpapiere. In Anbetracht der relativen Knappheit aufgrund der schrittweisen Tilgung der Verschuldung gewährleistet und ermöglicht die Emissionsstrategie auf Dauer damit anhaltend ausgezeichnete Ergebnisse. So gehören die Emissionen der CADES zu denjenigen Emissionen, die vom Markt am stärksten nachgefragt werden.
Die intensive Kommunikation hat bewirkt, dass sich immer mehr französische oder gebietsfremde Investoren für die liquiden Anleihen interessieren und auch Private Placement-Programme nachfragen.
IIm Jahre 2000 basierte die CADES ihre Finanzierungsstrategie auf drei Hauptschienen:
Inflationsindexierte Emissionen bilden seit der ersten im März 1999 aufgelegten Emission von CADESi eine wichtige Refinanzierungsschiene der CADES. Die beiden bestehenden inflationsindexierten Anleihen CADESi 3,15% 2013 und CADESi 3,80% 2006 (im Februar 2000 aufgelegt) verzeichneten im Einklang mit den Erwartungen des Marktes eine deutliche Zunahme des Volumens (jeweils 1,5 Milliarden € bzw. 650 Millionen €).
Die MTN – Programme (BMTN et EMTN) bieten der CADES eine wichtige Finanzierungsquelle: über 1,2 Milliarden € wurden seit Anfang 2000 aufgenommen. Die hohe Flexibilität dieser Programme ermöglicht der CADES die Erzielung außerordentlich günstiger Finanzierungsbedingungen.
Das höchste Innovationspotenzial dürfte in naher Zukunft in der Entwicklung der elektronischen Marktplattformen liegen. Seit Auflegung der ersten « E-Bonds » entstehen zahlreiche Handels-Plattformen (internetbasiert oder in unabhängigen Strukturen). Die CADES hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bei dieser Entwicklung eine tragende Rolle zu spielen.
Auf diese Weise könnte die CADES den Investoren die Chance zur Nutzung der durch diese Systeme induzierten Liquiditätssteigerung geben. In diesem Sinne dürften auch ihre wichtigsten Linien (Euro 3,375% 2004, 6% 2005, 6,25% 2007, 5,125% 2008 sowie 5,25% 2012) in der Liste der liquidesten Benchmark-Anleihen führender Euro-Emittenten erscheinen.
Illustration der engen Beziehung zum französischen Staat: die CADES erhielt als einziger französischer Emittent die Genehmigung, ihre Inlandsverbindlichkeiten gemäß den Modalitäten und dem Emissionskalender des französischen Schatzamtes (Trésor) auf den Euro umzustellen. Der Umstellungsplan steht im völligen Einklang mit der Politik der CADES, die darauf abzielt, Wertpapiere mit der größtmöglichen Liquidität sowie eine Produktpalette anzubieten, die den Anforderungen der Investoren in vollem Umfang gerecht wird.
Nach dem Abschluss der Umstellung lauteten bereits zum 4. Januar 1999 zwei Drittel (105 Milliarden FRF, d.h. 16 Milliarden €) der Anleiheverschuldung der CADES auf den Euro.
In einem seit 1996 günstigen Zinsumfeld stieß das Emissionsprogramm der CADES auf eine ausgezeichnete Resonanz an den Märkten. Dazu einige Beispiele:
Diese Seite ist nur auf englisch oder französisch verfügbar.
Die internationalen Ratingagenturen sind der Ansicht, dass die CADES den Investoren optimale Garantien bietet. So unterstreichen die Ratingagenturen sowohl die Tatsache, dass die CADES nicht nur auf eine stetige Finanzierungsquelle in Form des CRDS verweisen kann, als auch die Garantien, die der Nähe zum Staat zu verdanken sind. Folglich wird bei der Betrachtung des CADES – Risikos implizit davon ausgegangen, dass es dem Länderrisiko der Französischen Republik entspricht. Dies wiederum führt dazu, dass der CADES für ihre langfristigen Anleihen ein AAA-Rating verliehen wird.
Download the Barclays Capital analysis June 12, 2001 (.pdf)
Download the CALYON analysis September 2004 (.pdf)
Download the CALYON analysis March 2004 (.pdf)
Download the C.D.C. Marchés credit analysis March 1999 (.pdf)
Download the Crédit Agricole Indosuez analysis April 2002 (.pdf)
Download the Deutsche Bank analysis September 2004 (.pdf)
Dresdner Kleinwort Wasserstein
![]()
Download the Dresdner Kleinwort Wasserstein analysis October 5, 2001 (.pdf)
Download the JP Morgan Chase analysis September 7, 2004 (.pdf)
Download the JP Morgan analysis May 3, 1996 (.pdf)
Download the JP Morgan update December 2, 1996 (.pdf)
Download the JP Morgan analysis October 7, 1997 (.pdf)
Download the Landesbank Baden-Württemberg analysis September 2004 (.pdf)
Download the Landesbank Baden-Württemberg analysis in German September 2004 (German version, .pdf)
Download the Natexis Banques Populaires analysis May 2005 (.pdf)
Download the Nomura analysis November 2000 (.pdf)
Download the Nomura analysis in Japanese November 2000 (.pdf)
Download the Nomura analysis October 28, 1997 (.pdf)
Download the Paribas update October 1997 (.pdf)
Download the Paribas analysis November 1996 (.pdf)
Download the SG CAPITAL analysis June 29, 2001 (.pdf)
Download the Fitch Ratings analysis July 2005 (.pdf)
Download the Fitch Ratings analysis September 2004 (.pdf)
Download the Fitch Ratings analysis May 2003 (.pdf)
Fitch Ratings assigns 'AAA' rating to CADES' EUR 600 million inflation indexed bond June 14, 2002
Download the Moody's analysis February 2004 (.pdf)
Download the Moody's analysis March 2002 (.pdf)
Download the Standard & Poor's analysis September 2004 (.pdf)
Download the Standard & Poor's analysis January 2004 (.pdf)
© by Standard & Poor's, A Division of The McGraw-Hill Companies, Inc. Reproduced with permission of Standard & Poor's. 2003
Standard & Poor's Ratings Services is a global leader in objective, insightful risk analyses and evaluations of the creditworthiness of issuers worldwide. For more information on Standard & Poor's ratings, products and services, visit: http://www.standardandpoors.com/ratings
Die CADES war einer der ersten europäischen Emittenten, die bereits am 4. Januar 1998 einen bedeutenden Block (etwa 105 Milliarden FRF bzw. 16 Milliarden €) liquider Tranchen in Euro auflegte.
Illustration der engen Beziehung zum französischen Staat: die CADES erhielt als einziger französischer Emittent die Genehmigung, ihre Inlandsverbindlichkeiten gemäß der ein Jahr zuvor erfolgten Ankündigung und im Einklang mit den Modalitäten und dem Emissionskalender des französischen Schatzamtes (Trésor) auf den Euro umzustellen.
Im Großen und Ganzen steht der Umstellungsplan im völligen Einklang mit der Politik der CADES, die darauf abzielt, möglichst liquide Wertpapiere und eine Produktpalette anzubieten, die den Anforderungen der Investoren in vollem Umfang gerecht wird. In diesem Rahmen
Nach der Durchführung sämtlicher geplanten Umstellungsvorgänge lauten etwa zwei Drittel der Anleiheverbindlichkeiten der CADES auf den Euro. Ein weiterer Beleg für ihre Position als wesentlicher Player auf diesem Markt.
FRF 10 Milliarden 4% Fälligkeit 12. Oktober 2000
Anmerkungen
FRF 10 milliards 4% à échéance 12 octobre 2000
FRF 18,859 milliards 5,5% à échéance 25 avril 2002
FRF 15,299 milliards 6% à échéance 25 juillet 2005
FRF 17,123 milliards 6,25% à échéance 25 octobre 2007
FRF 650 millions 5,18% à échéance 16 avril 2003/2008
Avis du 30 novembre 1998 paru au BALO (Bulletin des Annonces Légales Obligatoires)
FRF 2 milliards 4,71% à échéance 11 mai 2008 (obligations à amortissement indexé sur le TEC 10)
FRF 1,5 milliard 4,60% à échéance 15 juillet 2010 (obligations à amortissement indexé sur le TEC 10)
Avis du 27 novembre 1998 paru au BALO (Bulletin des Annonces Légales Obligatoires) et aux Petites Affiches
FRF 8 milliards 5,125% à échéance 25 octobre 2008
DEM 3,750 milliards 5,125% à échéance 25 octobre 2008
NLG 2 milliards 5,125% à échéance 25 octobre 2008
Avis paru dans la Tribune du 24 novembre 1998
Avis paru dans les Petites Affiches du 25 novembre 1998
Avis paru au BALO du 25 novembre 1998 (Bulletin des Annonces Légales Obligatoires)
Avis paru dans le Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) du 25 novembre 1998
Avis paru dans le Het Finanzielle Dagblad du 25 novembre 1998
Avis paru dans le Officiele PrijsCourank du 25 novembre 1998
Avis paru dans le Luxemburger Wort du 25 novembre 1998
Avis paru dans La Tribune du 15 décembre 1998
Avis paru dans La Tribune du 21 décembre 1998
Avis paru dans le Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) du 22 décembre 1998
Avis paru dans le Luxemburger Wort du 22 décembre 1998
Avis paru dans le Het Finanzielle Dagblad du 22 décembre 1998
Avis paru dans le Officiele PrijsCourank du 22 décembre 1998
FRF 6,5 milliards 5,25% à échéance 25 octobre 2012
DEM 1,5 milliard 5,25% à échéance 25 octobre 2012
NLG 1,5 milliard 5,25% à échéance 25 octobre 2012
Avis paru dans La Tribune du 24 novembre 1998
Avis paru dans le Luxemburger Wort du 15 décembre 1998
Avis paru dans La Tribune du 4 décembre 1998
Avis paru dans La Tribune du 15 décembre 1998
Avis paru dans La Tribune du 21 décembre 1998
Avis paru dans le FAZ du 22 décembre 1998
Avis paru dans le Officiele PrijsCourank et le Het Finanzielle Dagblad du 22 décembre 1998
Le programme de billets de trésorerie
Le programme de papier commercial
Les programmes de BMTN et EMTN
Deux opérations en devises constitutives de l'euro :
- l'emprunt " step-up puttable " FRF 2,635 milliards à échéance 17 décembre 2008
- l'emprunt " step-up puttable " DEM 500 millions à échéance 7 janvier 2009
Les détenteurs qui souhaitent la conversion de leurs titres doivent contacter leur intermédiaire financier ou la CADES directement.
Remarque : l'emprunt NLG 3 milliards à échéance 29 juillet 2004, ne comportant aucune clause de conversion et ayant fait l'objet d'une matérialisation des titres, ne sera pas converti en euros dans l'immédiat.

|
1. usd FRN Dec 1999 |
6. usd 6,5% Mar 2002 | 11. euro 5,125% Oct 2008 |
| 2. Euro 4% Oct 2000 | 7. CHF 2,5% Mar 2003 | 12. euro IAB 4,71% May 2008 |
| 3. JPY 5,2% Apr 2000 | 8. NLG 6,375% Jul 2004 | 13. GBP 6,25% Mar 2008 |
| 4. usd FRN Dec 2001 | 9. euro 6% Jul 2005 | 14. euro IAB 4,60% July 2010 |
| 5. euro 5,5% Apr 2002 | 10. euro 6,25% Oct 2007 | 15. euro 5,25% Oct 2012 |
Definition:
Der Beitrag zur Tilgung der Sozialschuld - CRDS (Contribution au remboursement de la dette sociale) wurde im Jahre 1996 geschaffen, um der CADES Einkünfte zu verschaffen, anhand der sie die auf sie übertragene Schuld tilgen kann. Der Abgabesatz des CRDS beträgt 0,5%.
Der CRDS wird auf sämtliche Erwerbs- und Ersatzeinkünfte, auf Einkünfte aus Vermögen und Kapitalanlagen, auf Einkünfte aus der Veräußerung von Edelmetallen und auf Glücksspielgewinne erhoben.
Die Abgabenbefreiung gilt in erster Linie für Ersatzeinkünfte und erstreckt sich hier auf die die sozialen Mindesteinkünfte (minima sociaux) sowie bestimmte Solidarzahlungen (allocations de solidarité). Dazu gehören, sofern sie nicht steuerpflichtig sind, die Arbeitslosengelder sowie Vorruhestandszahlungen, Invaliditätsrenten und Altersruhegelder sowie Mindesteinkommen zur beruflichen Eingliederung (RMI).
Von der Abgabe befreit sind insbesondere die nicht zur Steuer veranlagten Einkünfte von Arbeitslosen und Rentnern/Pensionären, die Mindesteinkommen zur beruflichen Eingliederung (RMI) sowie die Einkünfte aus bestimmten Sparbuchformen. Das Gesetz vom 13. August 2004 hat die Bemessungsgrundlage von 95 % auf 97 % ausgeweitet. Die durch diese Erweiterung erzielte Erhöhung des Aufkommens dürfte pro Jahr in etwa 50 Millionen € betragen.
|
|
||
|
|


Die vorstehende Grafik illustriert die Entwicklung der Untergliederung des CRDS-Aufkommens nach Einkunftsarten. Zwischen Jahren 1999 und 2000 war keine Änderung in der Untergliederung des CRDS-Aufkommens zu verzeichnen. Ab 2001 dagegen bewirkten die im Zuge des Haushaltsgesetzes getroffenen Maßnahmen eine Änderung in der Untergliederung. De facto bewirkte die Befreiung der nicht zur Steuer veranlagten Arbeitslosen und Rentner/Pensionäre einen Rückgang des Aufkommens aus den Ersatzeinkünften von 25% auf 19%.
Die auf die Ersatzeinkünfte entfallende CRDS belief sich im Jahre 2000 auf insgesamt 1100 Mio. € ; setzt man die Anhebung der CRDS auf 5% auf diesen Betrag an, hätte sich die CRDS in 2001 auf 1155 Mio. € belaufen müssen. Allerdings zeigt sich nach der Analyse der Zahlen für 2001, dass der reale Betrag bei 875 Mio. € liegt, was einem Verlust von 280 Mio. € entspricht.
Schließlich ist ein erkennt man deutlich einen Rückgang des CRDS auf Vermögenseinkünften und Kapitalanlagen. Diese Entwicklung ist Folge des starken Rückgangs des Anteils der Wertzuwächse aus Wertpapieren in der Einkunftsstruktur der Privathaushalte im Jahre 2001.