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Im Jahre 2005 wird eine Emission von 2,3 Milliarden € fällig. Daneben erfolgt die letzte Zahlung an den Staat in Höhe von 3 Milliarden €.
In den ersten Monaten des Jahres dürfte die CADES damit beginnen, einen Teil der kürzlich aufgenommenen kurzfristigen Verbindlichkeiten im Zuge der Auflegung von mittel- und langfristigen Schuldtiteln umzuwandeln.
Im Januar begab sie eine neue Tranche 10-jährige Anleihen Fälligkeit 2015 mit einem Volumen von 3 Milliarden €.
Sobald die Nachfrage seitens der Investoren ausreicht, um den Erfolg der Auflegung sowie des Handels am Sekundärmarkt zu gewährleisten, wird die CADES weiterhin alle Chancen zur Emission von Wertpapieren in anderen Standardlaufzeiten nutzen, d.h. 5 und 15 Jahre.
Auch eine Aufstockung der bestehenden Tranchen gehört zu den Optionen, sobald die Nachfrage durch den Markt gesichert ist und eine derartige Maßnahme nicht die Wertentwicklung der entsprechenden Wertpapiere belastet.
Im Rahmen des verabschiedeten Emissionsprogramms von insgesamt 39 Milliarden € plant die CADES die Auflage eines Volumens von 10 bis 15 Milliarden € in festverzinslichen sowie von 2 bis 5 Milliarden € in inflationsindexierten Schuldtiteln am Euro-Bondmarkt.
Im Juli 2004 wurden zwei umfangreiche Anleiheemissionen fällig. Zum einen eine Emission in niederländischen Gulden 6,375% im Gegenwert von 950 Millionen €, zum anderen eine Euro-Benchmarkanleihe 3,375% mit einem Nennwert von 3 Milliarden €.
In Anbetracht dieser Rückzahlungen, der Bekanntmachung des neuen Gesetzes vom 13. August 2004, der CRDS-Einnahmen in Höhe von schätzungsweise 4,85 Milliarden € sowie der noch zu leistenden Zahlungen an den Staat und an die diversen Kassen der Sozialversicherung (4,1 Milliarden €), belief sich das Emissionsprogramm 2004 auf insgesamt 41 Milliarden €.
Im Jahr 2004 traf die CADES ihre Finanzierungsentscheidungen in Abhängigkeit von den Marktbedingungen sowie von der Nachfrage der Endinvestoren. Dabei verlor sie nie die fünf strategischen Hauptschienen aus den Augen:
Die CADES lancierte Ende Juni eine neue Euro-Benchmarkanleihe, Laufzeit 2009. Im Zuge der hohen Nachfrage konnte das Volumen bereits bei Auflegung auf 3 Milliarden € aufgestockt werden.
Der wesentliche Anteil der Emissionen konzentrierte sich auf das letzte Quartal. Dabei legte die CADES allerdings die genauen Emissionsdaten vor allem jeweils mit Blick auf die Markttiefe und Nachfrage der Investoren nach Instrumenten fest, die im angebotenen Laufzeitenbereich eingesetzt werden können.
In diesem Sinne erfolgte die Schaffung zweier neuer festverzinslicher, auf den Euro lautender Tranchen, Laufzeit 10 Jahre (4% 25. Oktober 2004) im Umfang von 4 Milliarden € sowie Laufzeit 15 Jahre (4% 25. Oktober 2019) im Umfang von 3 Milliarden €. Im Übrigen wurde auch eine neue, an die französische Inflation indexierte Tranche mit Fälligkeit 2019 aufgelegt und bereits einmal aufgestockt, wodurch das Volumen auf 1,3 Milliarden € stieg.
Die CADES konnte auf diese Weise die Investoren überzeugen, dass ihr Zugang zu verschiedenen Liquiditätsquellen mehr als ausreicht, um ihren Bedarf an kurzfristiger Liquidität in vollem Umfang zu decken.
Die CADES kann folglich mit Gelassenheit und ohne Zeitdruck auf den Rentenmärkten agieren und hinsichtlich der Laufzeiten, Währungen und Volumen jeweils die optimalen Bedingungen bieten.
Die CADES konnte die äußerst kräftige Nachfrage nach an die französische Inflation indexierten Anleihen (ex-Tabak) erfolgreich nutzen. Neben den beiden Anleihen mit Fälligkeit 2013 und 2006 konnte 2002 eine dritte Tranche aufgelegt werden (Fälligkeit 2011), die regelmäßig aufgestockt wird. Ende 2003 belief sich der im Umlauf befindliche Bestand dieser Emissionen auf 3,7 Milliarden € für die 3,80% 2006, auf 2,55 Milliarden € für die 3,40% 2011 sowie auf 2,3 Milliarden € für die 3,15% 2013.
Paradoxerweise bietet die Anhebung der jährlichen Zahlungen an den Staat und die Sozialversicherungskassen der CADES die Möglichkeit, bei größeren Volumina präsent zu sein und so die Liquidität ihrer im Umlauf befindlichen Wertpapiere zu verbessern.
In einem zunehmend schwierigeren Umfeld garantieren das ausgezeichnete Rating (AAA) sowie der Cooke-Ratio von 0% der CADES Finanzierungskosten, die zu den niedrigsten am Markt gehören und lediglich einige Basispunkte über denen der Staatsanleihen liegen.
Die Emissionsstrategie der CADES fokussiert auf der fortgesetzt hohen Fortschreibung der Liquidität ihrer Wertpapiere. In Anbetracht der relativen Knappheit aufgrund der schrittweisen Tilgung der Verschuldung gewährleistet und ermöglicht die Emissionsstrategie auf Dauer damit anhaltend ausgezeichnete Ergebnisse. So gehören die Emissionen der CADES zu denjenigen Emissionen, die vom Markt am stärksten nachgefragt werden.
Die intensive Kommunikation hat bewirkt, dass sich immer mehr französische oder gebietsfremde Investoren für die liquiden Anleihen interessieren und auch Private Placement-Programme nachfragen.
IIm Jahre 2000 basierte die CADES ihre Finanzierungsstrategie auf drei Hauptschienen:
Inflationsindexierte Emissionen bilden seit der ersten im März 1999 aufgelegten Emission von CADESi eine wichtige Refinanzierungsschiene der CADES. Die beiden bestehenden inflationsindexierten Anleihen CADESi 3,15% 2013 und CADESi 3,80% 2006 (im Februar 2000 aufgelegt) verzeichneten im Einklang mit den Erwartungen des Marktes eine deutliche Zunahme des Volumens (jeweils 1,5 Milliarden € bzw. 650 Millionen €).
Die MTN – Programme (BMTN et EMTN) bieten der CADES eine wichtige Finanzierungsquelle: über 1,2 Milliarden € wurden seit Anfang 2000 aufgenommen. Die hohe Flexibilität dieser Programme ermöglicht der CADES die Erzielung außerordentlich günstiger Finanzierungsbedingungen.
Das höchste Innovationspotenzial dürfte in naher Zukunft in der Entwicklung der elektronischen Marktplattformen liegen. Seit Auflegung der ersten « E-Bonds » entstehen zahlreiche Handels-Plattformen (internetbasiert oder in unabhängigen Strukturen). Die CADES hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, bei dieser Entwicklung eine tragende Rolle zu spielen.
Auf diese Weise könnte die CADES den Investoren die Chance zur Nutzung der durch diese Systeme induzierten Liquiditätssteigerung geben. In diesem Sinne dürften auch ihre wichtigsten Linien (Euro 3,375% 2004, 6% 2005, 6,25% 2007, 5,125% 2008 sowie 5,25% 2012) in der Liste der liquidesten Benchmark-Anleihen führender Euro-Emittenten erscheinen.